Bikram Yoga wird in der westlichen Welt auch oft als Hot Yoga bezeichnet. Bei diesem Yoga-Stil wird im hochtemperierten Raum ausgiebig geschwitzt und es geht sportlich zu.

Yoga-Übungen bei heißen Temperaturen

Wichtigstes Merkmal des Bikram Yoga ist der Übungsraum, der auf knapp unter 40 Grad Celsius aufgewärmt wird.

Die Abfolge der Übungen erfolgt immer nach dem gleichen Muster und so dauert jede Bikram-Sitzung genau 90 Minuten. Die insgesamt 26 Körperhaltungen beinhalten vor allem Gleichgewichtsübungen und bilden eine Mischung aus Spannung und Entspannung. Durch die Hitze im Raum wird die Intensität der Übungen gesteigert.

An den Raumwänden sind normalerweise große Spiegelflächen angebracht, damit sich jeder selbst beim Ausführen der Übungen beobachten und gegebenenfalls korrigieren kann.

Meditative Wirkung des Bikram

Da es nur kurze Pausen zwischen den anstrengenden Übungseinheiten gibt, fördert Bikram Yoga die Konzentration und besitzt eine große meditative Kraft. Hier ist komplettes Abschalten möglich. Von dieser Methode kann man auch im Arbeitsalltag profitieren. Auch hier gibt es Phasen der großen Anstrengung und Konzentration. In den Arbeitspausen sollte der Geist dann zur Ruhe kommen und neue Energie schöpfen.

Neben den Asanas, den Halteübungen, sind beim Bikram auch zwei Atemübungen vorgesehen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in die Abfolge eingebaut werden. Sie sorgen ebenfalls für Entspannung.

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